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Sich neu zu erfinden ist alternativlos!

Alles in Ordnung - wir schwimmen doch oben #DigitaleTransformation

«Wir stecken gerade voll in der digitalen Transformation»

Diesen Satz hört man an allen Ecken, Konferenzen, In Meetings oder auch mal hinter vorgehaltener Hand.

In vielen Fällen ist das etwas so vielversprechend, als würde ein an der schwarzen Pest erkrankter sagen, ich habe gerade ein Aspirin genommen.

Das mag nun hart klingen, aber der Begriff digitale Transformation löst mittlerweile bei vielen ähnliche Reaktionen aus, als hätte man in der ferne einen an der Pest erkrankten gesehen. In den meisten Fällen zurecht!

Es wird viel darüber geschrieben, was es alles so für eine erfolgreiche Transformation benötigt. Ja, das ist vielschichtig, komplex und entgegen der menschlichen Natur, sich zu verändern. Wobei ich nicht unbedingt dem Menschen an sich die Schuld geben möchte – vielmehr sind es Unternehmen, die ein Klima von minimalen Optimierungen innerhalb von Budgetvorgaben geschaffen haben.

«Wir wollen nächstes Jahr 3% wachsen und die Kosten um 4% senken.

Das wird unsere Profitabilität massiv steigern»

Olé!

Das sind Vorgaben, getrieben von Aktienkursen oder gestrig orientierten Muttergesellschaften, die zwangsläufig ins Verderben führen werden.

Natürlich kann man unter Einsatz von neuen Technologien und einer etwas verbesserten Kundenorientierung garniert mit etwas weniger hierarchischen Führungskultur den Status Quo nochmals etwas verbessern. Aber das wird in vielen Fällen nicht reichen.

  • Der Otto-Motor war keine Weiterentwicklung der Dampfmaschine
  • Kodak fokussierte sich auf die Verbesserung des Films und
  • wurde von der Digitalfotografie eliminiert
  • So wird aus einem Braunkohlekraftwerk auch kein Windrad oder ein Solarpanel
  • Die Deutsche Bank wird niemals ein Revolut werden (Aber hey, sie haben jetzt auch Apple Pay)
  • Ein Warenhaus wird niemals auch noch ein attraktiver Online-Marktplatz

Diese Liste lässt sich beliebig fortschreiben.

Was einfach jedem einleuchten muss, ist dass es für eine echte Veränderung neue Wetten braucht. Pfade, die ein Unternehmen so noch nie gegangen ist. Diese können nicht mit Businessplänen aus der Schublade vorhergesagt werden. Es gibt keine Erfolgsgarantie! Ohne ein gewisses Risiko lassen sich keine neuen Themen, Leistungen oder Produkte hervorbringen. Zumindest nicht in Unternehmen, die am besten nach ihre «Tradition» als erstes auf ihrer Webseite nennen.

«Die besten Pferdekutschen seit 100 Jahren» war auch damals kein Erfolgsgarant für den Wechsel zum Automobil.

Also vergessen wir doch mal das gestern!

Die Erfahrungen der Vergangenheit sind einfach immer weniger Wert. Nicht nur das, sie verhindern auch wirkliche Innovation. Von Disruption müssen wir an dieser Stelle gar nicht sprechen. Das geht ja gar nicht! Wo kommen wir denn da hin, wenn man die bisherigen wesentlichen Umsatzbringer nicht nur hinterfragt, sondern mit voller Breitseite angreift?

Aus, Raus, gefeuert oder mindestens mal ausgebremst sind die typischen Reaktionen.

Aber wie lösen wir denn nun das Dilemma? Sollen Unternehmen sich nicht transformieren?

Doch, das ist so das mindeste was zu tun ist – damit kann ein Sterben zumindest soweit verlängert werden. Und wenn man so richtig, richtig Glück hat, dann schafft man es auch irgendwie noch weiter zu existieren. Man hat einfach ein geiles, nicht einfach zu kopierendes Produkt oder eine Marke, die man auch weiterentwickeln kann. Und: man hat verstanden, wie diese Themen in einer GAFA Welt neu zu spielen sind. Zur Not hilft noch eine SEM Agentur und etwas lustiges Influencer Marketing. Das mag ich nicht auschliessen.

Aber, viel wichtiger wäre es, neue Wetten einzugehen. Ohne grosse Machbarkeitsstudien und Wasserfall-Projekten.

Echte Wetten! Einige wird man verlieren und dann auch mal eine gewinnen. Und das Ganze darf nicht in bestehenden Strukturen stattfinden. Dazu braucht es helle Köpfe, die machen dürfen und auch Mittel zur Verfügung haben. Und ganz grosses NEIN zu Rahmenbedingungen wie; «Ihr müsst dann aber das ERP mitbenutzen. Ach, und die Funktionen, die ihr braucht, kommen ja dann mit dem Migrations-Projekt 20XX»

Jeder weiss ja dann was passiert! Nix, Nüüt, Nada!

Kleine Wetten aber ernst gemeint. MVP statt Monster-Projekt. Budget und Brain. Raum für extremste Kundenorientierung, wirklich neue Kundenzugänge, neue Technologien als Basis für neue Geschäftsmodelle oder wichtige Begeisterungsfaktoren. Vom Kunden her gedacht.

Dieses Vorgehen ist alternativlos!

Ich freue mich über Diskussionen zu diesem Thema.
Vor allem auch mit Unternehmen, die wirklich vorankommen wollen. 
Am liebsten in einem Bewerbungsgespräch.

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Jeans.ch ist mir seit einigen Jahren als Pureplayer natürlich ein Begriff.
Beim Swiss Digital Commerce Award haben sie in diesem Jahr ja in mehreren Kategorien Preise abgeräumt.So auch für ihren Jeans-Finder beim Best Feature Award.

Guido Weltert, CEO von Jeans.ch war an der Connect Konferenz dieses Jahr in einem Panel vertreten und schon letztes Jahr habe ich mir fest vorgenommen mir den stationären Ansatz von ihnen anzuschauen. Endlich habe ich das mal geschafft und das hat mich so beeindruckt, dass ich hier gerne davon berichte.

Kompetenz in der Nische

Die jammernden Meldungen des Schweizer Fashion Retails haben wir ja alle gehört. Das Wetter war zu gut, Zalando zu stark und AboutYou schläft auch nicht und nun will auch noch Galaxus im Bereich Fashion angreifen.
Von vielen Fashion Online-Playern aus der Schweiz hört generell wenig bis gar nichts. Schade!
Dies ist natürlich auch dem Grund geschuldet, dass es zu viele Anbieter gibt, die ohne scharfes Profil irgendwie Kleidung verkaufen wollen. So kommt natürlich kein Attraktives Angebot zustande und Zalando kann seine Vorteile über die Breite ihres Sortiments voll ausspielen.

Seit 2014 bieten Eva & Guido Weltert mit Jeans.ch einen vertikalen Shop zum Thema Jeans in der Schweiz an. Als Pureplayer gestartet hat man von ca. 1.5 Jahren damit begonnen, das Lager in Fällanden zu einem Verkaufsraum umzubauen. Ich vermeide bewusst den Begriff „Showroom“ – das ist es natürlich auch, aber das Konzept ist ein anderes.

Echtes stationäres Curated-Shopping

Es ist kein Showroom, denn man wird eben nicht einfach mal reinlaufen und sich am besten nur Produkte ansehen. Das Konzept ist ein anderes.

Die Beratung und der effektive Verkauf stehen im Zentrum des Konzeptes. Daher vereinbart man online einen Termin für 20, 40 oder 60 Min. und für eine bis drei Personen.

Der WOW Effekt

Showroom von Jeans.ch

Das wohl schönste Lager der Welt – Der „Showroom“ bei Jeans.ch

Man klingelt und wird sofort freundlich begrüsst und wenn man den zentralen Raum betritt stellt sich erst einmal ein Wow-Effekt ein.
Insbesondere, wenn man weiss, dass ist auch das Lager eines „Pure-Players“. Aber auch ohne dieses Wissen, ist man beeindruckt. Von einem Lager spürt man rein gar nichts. Und spätestens, wenn man an einer der grossen Kaffee-Bars einen sehr feinen Kaffee zubereitet bekommt, kann das wohlfühl-shopping beginnen.

Wer eine passende Jeans will, der wird sie hier finden

Ich kam mit einer alten Jeans, für die ich unbedingt Ersatz haben wollte. Form, Sitz und Farbe sollten möglichst nahe an dieses Liebhaberstück herankommen. Und bei einigen Tausend verschiedeneren Modellen die hier im „Lager“ liegen, sollte das auch möglich sein. Aber wie mühsam wird es die passende zu finden?

Produktpräsentation und vertikal angeordnete Lagerregale

Kompetente Beratung mit viel Leidenschaft

Jetzt kommt der Faktor Mensch ins Spiel. Das ist der eigentliche Clou an dem Konzept. Anders als in anderen Retailformaten kennt sich das Personal extrem gut aus und vor allem wissen sie, was es so alles gibt. Das macht einfach Spass wenn man sich einfach gut aufgehoben und beraten fühlt.

Bereich für Produktpräsentation

Man kann zwar auch selber mal rumlaufen und sich etwas Inspiration bei der ausgestellten Ware holen, aber im Kern funktioniert es schon so, dass man seine Bedürfnisse, Ideen, Wünsche kurz nennt und zack, innert kürzester Zeit bekommt man was in dieser Richtung gebracht und kann es anprobieren. Das macht einfach Spass und man kann sich deshalb nur vorstellen, wie hoch hier die stationäre „Conversion“ und die „Warenkörbe“ wohl sein werden.

Endlich mal Umkleiden wie sie sein sollen

Die Umkleiden sind schön voneinander getrennt und bieten auch einen Sitzplatz für eine Begleitperson.

Gerne weise ich ja in Vorträgen oder Gesprächen auf die unsägliche Gestaltung von Läden speziell in Bezug auf die Sitzgelegenheiten für Begleitpersonen (fehlt in 95%) oder die an Legebatterien orientierte Anordnung von Umkleiden hin. Hier hat man mal alles richtig gemacht. Privacy, Komfort und Zweckmässigkeit werden hier super vereint. Das würde ich mir von mehr Läden so wünschen.

Lager und Laden – lässt sich das vereinen?

Ja, das geht!
Der Logistik-/ Verpackungsbereich ist von der Fläche aus in der man sich als Kunde bewegt nicht zu sehen oder zu hören. Die Mitarbeiter können zum Rüsten von hinten zwischen die vertikal angeordneten Regale laufen und die Produkte für eine Heimlieferung picken. Als Kunde sind diese auch nicht vom beratenden Personal zu unterscheiden und somit stört das nicht und man kann sich voll auf seinen eigenen Einkauf konzentrieren.

Ergänzende Sortimente

Neben der unschlagbaren Auswahl bei Jeans von vielen Marken gibt es noch Hemden und Gürtel von einer Eigenmarke (Qualitativ sehr hochwertig) und noch einige Accessoires und Jacken (Markenartikel). So kann man sein Outfit noch passend abrunden bzw. komplettieren.

Retail ist nicht tot – langweiliger Retail schon

Dieses Konzept zeigt wieder einmal was möglich ist, wenn Onliner aus ihrer Perspektive solch ein Konzept angehen und realisieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass Retail eine Existenzberechtigung hat. Wenn das Konzept stimmt und die Umsetzung auch entsprechend gut gemacht ist.

In diesem Fall wurde eigentlich alles richtig gemacht und ich bin mir sicher, solche Ansätze werden wir (hoffentlich) bald noch mehr sehen. Insbesondere wenn sich die Preise für Ladenflächen in den Städten abseits der AAA Lagen noch weiter nach unten entwickeln werden.

Ich mag mir gar nicht ausmalen, welche spannenden Konzepte auf einer Fläche wie z.B. der des Home24 Showrooms mitten in der City von Zürich realisiert werden könnten.

Eine Logistikfläche mit vielen Artikeln auf kleinem Raum mit angeschlossener Verkaufsfläche und echt guter Beratung auf einem spitzen (engen) Sortiment ist für den Kunden wirklich ein Mehrwert. Warum sich der traditionelle Retail fast schon gegen neue Ansätze wehrt, bleibt mir ein Rätsel. Gerade der hier gelebte Beratungsansatz müsste doch eigentlich aus diese Ecke des Handels kommen. Aber denkste!

Onliner müssen es richten

So müssen die „Onliner“ eben ran und die Themen eben aus einer anderen Perspektive denken und umsetzen. Und das ist eben kunden- und prozessorientiert. Das lässt sich nämlich vereinen. Wer sich davon überzeugen will, muss einfach mal bei Jeans.ch vorbeischauen. Wer perfekt sitzende Jeans braucht, natürlich auch.
Vielen Dank an Eva, Guido und das ganze Team für den Rundgang und die tolle Beratung.
Ach ja, ich habe eine perfekt passende Jeans gefunden. 🙂

So geht „happy shopping“.

Die gewonnenen Awards dürfen natürlich nicht fehlen.

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Was kommt nach dem Desktop?

Geht der Desktop nun in Rente?

An der Connect Konferenz 2018 konnte ich dieser Frage in einem sehr spanend besetzten Panel nachgehen. Was mich gerade bei einem recht technisch positionierten Thema am meisten gefreut hat, dass ich mit 3 Expertinnen diese Diskussionen führen konnte:

Jeannine Pilloud, Delegierte für ÖV-Branchenentwicklung der SBB
Isabel Steiner, ex CTO Siroop
Antonia Ermacora, CEO & Co-Founder chatShopper

Welche Rolle Mobile, Chat-Bots oder Sprachassistenten haben bzw. in näherer Zukunft haben werden war dabei eine Fragestellung. Was es alles dazu braucht und wie sich Unternehmen darauf vorbereiten sollten, war ein weiterer spannender Aspekt in der Diskussion.

Am besten mal reinschauen:

Die nächste Connect – Digital Commerce Konferenz #DcomZH findet am 22. Mail wieder im X-tra in Zürich statt. Tickets sind bereits erhältlich.

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Am 23. Mai 2018 trifft sich im X-TRA Zürich das Who’s Who des Schweizer Handels – ob Digital oder Stationär – ob PurePlay oder Omni-Channel – ob B2C oder B2B – ob Hersteller, Marken oder Verlage und Marktplätze.

Ich freue mich, auch dieses Jahr, diesen Event zusammen mit Thomas Lang von Carpathia, zu moderieren.

Wir erwarten wiederum über 500 Teilnehmer denen der Erfahrungsaustausch aus erster Hand oberste Priorität hat.

Das Programm der Connect – Digital Commerce Conference:

Zugesagt hat bereits eine Vielzahl an exklusiven Speakerinnen und Speaker und das hochkarätige Programm wird ständig erweitert. Zum heutigen Zeitpunkt stehen fest:

und Jochen Krisch wird erneut das K5-Panel moderieren und erwartet ebenfalls exklusive Teilnehmer.

Stark limitierte Ticket-Kontingente

Der Platz für die Konferenz ist beschränkt, erste limitierte und preislich attraktive Early-Bird Kontingente sind bereits ausverkauft. Bitte unbedingt den Vorverkauf benutzen.

Inklusive feierliche Vereleihung der Digital Commerce Awards und nachfolgender MS-Direct Digital Night

Impressionen der erfolgreichen Connect Konferenz 2017 in nachfolgendem Video-Zusammenschnitt:

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Der Internettag 2017 der Uni St. Gallen fand dieses Jahr am 7. März wieder im schönen GDI in Rüschlikon statt. Alle 2 Jahre werden hierbei auch die Ergebnisse der Studie „Der Schweizer Online Handel / Internetnutzung Schweiz“ präsentiert. Seit 1999 werden die Nutzungspräferenzen der Schweizer repräsentativ erhoben. Über diesen Zeitraum hat sich die Studie zu einer wertvollen Dokumentation des Nutzungsverhaltens etabliert und ist zu einem spannenden Nachschlagewerk geworden. Die Studie sollte demnächst hier erhältlich sein.

Konferenz

Neben der Präsentation der Studienergebnisse gibt es zahlreiche Vorträge und Panlediskussionen von führenden Vertretern der Branche. (Programm)

Seit vielen Jahren begleite ich diese Veranstaltungsreihe auch aktiv. Dieses Jahr moderierte ich ein Panel mit Vertretern von Google, Zalando und der UBS.

Internettag - Malte Polzin

Bildquelle: HSG / eveni.to

Gerne weise ich an dieser Stelle auf die E-Commerce Connect Konferenz am 31. Mai im Kaufleuten Zürich hin. Das sensationelle Programm und Tickets gibt es hier.

Zusammenfassung als Storify

Den Tag habe ich ich mit einer Auswahl von Tweets und Beiträgen auf Instagram zum Nachschlagen zusammengefasst. Der Hashtag der Veranstaltung lautete #Internettag

Leider hat Storify seinen Dienst und alle Stories im Mai 2018 eingestellt.

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Radikaler Wandel im Handel – Und es ist radikal!

Am 28. September 2016 hatte ich die Gelegenheit am
7. Nachhaltigkeitsgipfel der Migos-Gruppe einen Vortrag zum Thema „Radikaler Wandel im Handel“ zu halten.

Die Slides sprechen recht gut für sich – es passiert sehr viel und die Schweiz ist und wird in Zukunft noch viel mehr davon betroffen sein.

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Malte Polzin

Malte Polzin

Wie Anfang Juni drüben im Carptahia Blog bekannt gegeben werde ich ab Ende Juli 2016 neue Wege gehen. Details und Hintergründe.

Ich gehe mal davon aus, dass ich hier dann wieder ab und an etwas schreiben werde. Eine kleine Wiederbelebung quasi. Ich freue mich auch das was kommt und auf einen Austausch hier in diesem Blog.

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Zu wenig Zeit

Aktuell komme ich leider nicht dazu hier regelmässig zu schreiben. Beiträge veröffentliche ich drüben in unserem E-Business Blog von Carpathia. blog.carpathia.ch

Gerne empfehle ich zum Einstieg diese Beiträge:

Also einfach dort mal reinschauen. Zum Thema E-Commerce DACH empfehle ich auch meine Sammlung bei Scoop.it

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Die neue E-Commerce Konferenz für die Schweiz

Am 7. Mai 2014 treffen sich die führenden Online- und Multichannel Köpfe der Schweiz für Diskussionen und den Austausch über die aktuelle Lage und Trends im E-Commerce.
Neben den bekannten und führenden Anbietern sind spannende neue Konzepte repräsentiert durch Start-Ups vertreten. Aber es wird auch über die Landesgrenzen hinweg geschaut – Jochen Krisch beleuchtet in der K5 Session zusammen mit in ihrer Branche wichtigen Playern die Situation für den grenzüberschreitenden Handel von Deutschland in die Schweiz. Anders als bei bisherigen Konferenzen in der Schweiz wird der Fokus auf Diskussionen und den Austausch liegen. Und nicht nur die Schweiz isoliert betrachten. Im Anschluss findet zum 3. Mal die Verleihung des Swiss E-Commerce Awards statt.

Tickets sind online hier erhältlich.

08:00 – 09:00
Get connected – Registration und Welcome Coffee
09:00 – 09:10
Begrüssung Malte Polzin und Thomas Lang
09:10 – 09:30
Keynote 1: ”Outfittery – der Erfolg von Curated Shopping Konzepten in der Schweiz”
09:30 – 10:00
Electronic Panel – Herausforderungen in einer hart umkämpften Branche.
10:00 – 10:30
Get connected – Networking Pause
10:30 – 11:00
Best Practice Panel – Lernen von den Besten
11:00 – 11:30
Logistik Panel – Innovationen rund um Fulfillment und die letzte Meile im E-Commerce
11:30 – 11:50
Review Session – 2.5 Jahre Zalando Schweiz.
Im Gespräch mit
  • Dominik Rief, Country Manager Schweiz Zalando
12:00 – 13:00
Get connected – Lunch-Break
13:00 – 13:20
Keynote 2: ”Die Zukunft im E-/M-Commerce: Ein Blick nach Asien”
13:20 – 13:50
StartUp Panel – Spannende neue Konzepte am Schweizer Markt
13:50 – 14:20
B2B Panel – Die Hidden-Champions im E-Commerce
14:20 – 15:00
K5-Session mit Jochen Krisch – “Schweiz als attraktiver Markt für deutsche Händler”
15:00 – 16:00
Get connected – Networking Pause & Registration Preisverleihung
16:00 – 18:00
Preisverleihung Swiss E-Commerce Award
18:00 – 20:00
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St. Galler Internettag 2013

Diese Jahr sollte es scheinbar nicht sein das ich an diesem Tag teilnehmen konnte. Eine Grippe warf mich aus der Bahn und so musste ich diesen Event, wie auch andere wichtige Verpflichtungen in dieser Woche für einmal fallen lassen und mich voll um meine Genesung kümmern. Die Gesundheit soll man ja auf keinen Fall vernachlässigen.

Sehr gerne wäre ich natürlich dabei gewesen – wenngleich das Panel welches ich hätte moderieren sollen, leider nur wenige Teilnehmer hatte. Zu stark war die Aufmerksamkeit bei Zalando und Dominik Rief in der parallelen Session.  Den Tag habe ich also via Twitter verfolgt und als Story zusammengefasst. Lesenswert sind die Zahlen welche Thomas drüben bei Carpathia im Blog noch aus der HSG Studie zusammengestellt hat.

St. Galler Internettag 2013

Am 19. März fand der Internettag wie alle 2 Jahre im GDI in Rüschlikon statt. Leider konnte ich dieses Mal aufgrund einer Grippe nicht als Panelmoderator anwesend sein. Hier eine kZusammenfassung des Tages aus Twittersicht

Storified by Malte Polzin· Wed, Mar 20 2013 06:19:19

Programm | St.Galler Internettag – Heimat InternetSchweizer Internetstudie 2013: Wie sich die Internetnutzung in der Schweiz entwickelt – Ergebnisse einer vierzehnjährigen Langzeitstudie Prof. Dr. Thomas Rudolph, Direktor Forschungszentrum für Handelsmanagement, Universität St.Gallen
guten morgen #zürichsee #gdi #internettag http://pic.twitter.com/kILGPJMiSXStefan Buess
RT @thlang: Aktuelle Resultate der HSG Studie zum Schweizer Onlinehandel#internettag http://blog.carpathia.ch/2013/03/19/hsg-schweiz-onlinehandel/Erich
#internettag #these1 das internet wird zu unserer zweiten heimatreto kuhn
#internettag #these2 nutzung des mobilen internet drängt stationäre händler dazu, ihre geschäftsmodelle anzupassenreto kuhn
Online-Newsportale sind die Gewinner betreffend Internetnutzung in den letzten zwei Jahren #internettagMarc
In allen Branchen steigt die Online-Präferenz. Ausser bei Banken. #internettagTimo Oelerich
Cross-Channel zeigt die grösste Präferenz für die Zukunft #internettagMarc
#internettag #these3 e-commerce wachstum schwächt sich in der schweiz abreto kuhn
Der stationäre Handel wird nicht aussterben, muss aber hart arbeiten #crosschannel #internettagTimo Oelerich
Preis dominiert Online-Einkauf #internettagMarc
#internettag Social Media stagniert, insbesondere #facebook Aktivität hat abgenommenPhilipp Zimmermann
Wachstum im Online v.a. durch steigende Anzahl weiblicher Online-Einkäuferinnen #internettagMarc
Wäre ja heute gerne am #internettag Leider hat eine Grippe ordentlich dazwischen gefunkt. Lese ich eben mit.Malte Polzin
Sind Ihre Konsumenten schon Kaiser? @google_ch über Testing, UX und Conversion -> mehr davon bitte #internettagTimo Oelerich
Google Page Speed. @brack noch nicht top, aber bei der Musik (vorne dabei). Der neue Shop wird das weiter verbessern #internettagMarc
#internettag @Google_CH – speed ist zentral: ladezeiten für die Website als erfolgsfaktor! Ergänzung VSV: und für den Laster gilt gleiches!Patrick Kessler
#internettag Mobile Präsenz ist wichtig. http://pic.twitter.com/b3MQmdceHWPhilipp Zimmermann
Zut alors! Werde eine neue Sau, die sich durchs Dorf treiben lässt, suchen. RT @slartbart: Nutzung Social Media stagniert. #internettagherrlaus
RT @slartbart: Wachstum im Online v.a. durch steigende Anzahl weiblicher Online-Einkäuferinnen #internettagSHEcommerce ®
#internettag mut zur lücke beim umfang mobiler websites, nicht bei usabilityreto kuhn
#internettag Patrick Warnking, Google: nicht ganze Webseite soll mobil gemacht werden – lieber schneller umgesetzt als perfekt!Philipp Zimmermann
#internettag exlibris hat 250’000 apps downloadsMarkus Wenger
#internettag wettbewerbsfähigkeit von exlibris mit crosschanneling und effizienzsteigerungen in den backoffice-prozessenMarkus Wenger
Daniel Röthlin #exlibris mit schönen doppeldeutigen Satz: Die Musik spielt an einem anderen Ort #internettagMarc
#internettag im mai 2013 kommt exlibris tv-app. ob die wohl auf meiner kiste läuft?Markus Wenger
RT @e_althaus: #internettag Ehrlich, offen und nachvollziehbar. Sehr gutes Referat von @exlibris_ch Geschäftsführer Daniel Röthlin #dankeMarc
#internettag – exlibris – immer wieder eine Freude Danny Röthlin zu folgen.. so sehen Visionen und perfekte Umsetzung ausPatrick Kessler
RT @SebastianSchopp: Für alle die nicht beim #internettag sein können @thlang: Aktuelle Resultate der HSG Studie zum Schweizer E-Commerc …Kim Engels
#internettag #exlibris 2013 werden 20 Filialen geschlossen – ob den Offline-Kunden der Standortfinder dann hilft? http://pic.twitter.com/WSslTziI2hPhilipp Zimmermann
RT @retokuhn: #internettag #exlibris IT (5 Mitarbeiter) ist businessnah und arbeitet mit Spezialisten zusammen.Timo Oelerich
RT @slartbart: Daniel Röthlin #exlibris mit schönen doppeldeutigen Satz: Die Musik spielt an einem anderen Ort #internettagStefan Dietrich
#internettag jetzt Dominik Rief von Zalando: Die Schweiz hat uns für den Markteintritt als Nicht EU-Mitglied Steine in den Weg gelegt…Patrick Kessler
#internettag zalando macht 50% des umsatzes in DACHMarkus Wenger
Wer von der Twittergemeinde am #internettag war denn die letzten 4 Wochen auf der Seite von Easy Jet? Platz 4?Patrick Kessler
#zalando’s Schlüssel zum Erfolg: Kundenfokus, Sortiment, Marketing, Unternehmenskultur #internettag http://pic.twitter.com/ugH3iyaKa2Sebastian Schopp
#internettag zalandos schlüssel zum erfolg http://pic.twitter.com/5XVYVNBEvlMarkus Wenger
#internettag – anders Denken mit Zalando -Einkaufsbüros in den Modemetropolen not in Bangladesh, Karachi oder Dalian: Beschaffung vs.EinkaufPatrick Kessler
#internettag – zalando baut am "grössten Kleiderschrank" in Europa – Erfurt bekommt nun eine neue BedeutungPatrick Kessler
#internettag Post präsentiert Empfehlungsmarketing Plattform http://www.sobu.chreto kuhn
Plagiat? Möbel Pfister Präsi Einstieg erinnert an ExLibris Präsentation – je länger je mehr! #internettagPatrick Kessler
#internettag wie generiert man Cross-Channel? #pfister http://pic.twitter.com/B8GAjuvCWuPhilipp Zimmermann
disruptive Präsentationstechnik von @YvesMaeder am #internettag #ilikeMarc
#internettag ob dies nun wirklich ein cleverer Präsentationsansatz ist? Ich bezweifle es. #ricardo #mäder http://pic.twitter.com/I3wWE5k97zErich
Pro Woche 17’000 Artikel für 17 Mio CHF Wert auf ricardo.ch mobil gehandelt = pro Artikel 1’000 CHF – habe ich falsch gehört? #internettagPatrick Kessler
#internettag @deindeal #learnings aus fehlern lernen, nah am kunden sein, qualitativ hochwertige angebote, glaubwürdigkeitreto kuhn
Hier läuft grade die online-offline-stationär battle – müssige Diskussion: it is SELLING #internettagPatrick Kessler
… und jetzt noch die Retourendiskussion: hier nochmals: 50 % Retourenquote im Textilbereich sind üblich und s’funktioniert #internettagPatrick Kessler
#internettag Ethik als Vorteil. #exlibris "amazon der Schweiz". Angebot und Funktionalität ähnlich, aber mit Standortvorteil.reto kuhn
Zalando sieht die Schweiz nicht als Margenland – ricardo.ch kontert…. ricardo ist günstiger – schau zuerst bei ricardo.ch? #internettagPatrick Kessler
#internettag Dominik Rief: #zalando trotz 50% Retouren in der DACH-Region rentabel – Logistik als wichtiger Teil des GeschäftsmodellsPhilipp Zimmermann
zalando: in Italien müssen wir den Kunden online einkaufen beibringen – Kunden wünschen Nachnahme. #internettagPatrick Kessler
@vsvch: … der nächste Werbespot für ricardo.ch…. #internettag #schon wiederMatthias Fröse
Möbel Pfister: Fläche im Möbelhandel ist rentabler als Online-Handel. Für immer oder wie lange noch? #internettagPatrick Kessler
Ein wenig Interaktion mit dem Publikum würde dem Panel gut tun… bis jetzt etwas langatmig #internettagSebastian Schopp
Schöne Diskussion um Customer Journey – ricardo.ch und Möbel Pfister – am Schluss steht dann häufig der Preis als Kriterium #internettagPatrick Kessler
Yves Mäder #Ricardo zitiert typische Web 1.0 Ansichten: "Facebook ist nicht so richtig Handel. Ich frage mal meine Kinder." #internettagKaiReinhardt
#internettag home24.ch – the next big (samwer) thing. Noch keine Produkte, aber mit Blog schon SEO optimiert.reto kuhn
Au weia! RT @vsvch: Möbel Pfister: Fläche im Möbelhandel ist rentabler als Online-Handel. Für immer oder wie lange noch? #internettagMalte Polzin
#internettag #exlibris Social Media Resourcen – Qualität vor Quantitätreto kuhn
#internettag #brack @daydeal "Social Commerce ist Tupperparty online"reto kuhn
4000 Tafeln Schoggi/Pralinen pro Tag MSC #internettagMatthias Fröse
swiss Chocolate Post #internettag http://pic.twitter.com/Ka7Y3OISM7Markus Wenger
@slartbart 🙂 mein Spicker steht immer noch auf der Bühne, hätte doch grossen Kleber mit #ricardo drauf pappen sollen…#internettagyves maeder
Aktueller Stand Personalisierung auf the http://Look.com #internettag http://pic.twitter.com/Yb8I8RzW3mMatthias Fröse
Conversion Optimierung ist mehr als A/B-Testing #internettag #true #danke #NeuromarketingTimo Oelerich
Der Kunde sieht keine Kanäle sondern ein Unternehmen #internettagTimo Oelerich
#Stylefruits schon drittgrösste Marke auf #Facebook in Deutschland. #internettagKaiReinhardt
grad etwas trockene runde am #internettag hier im hauptsaal..Stefan Buess
Interaktion in Echtzeit ist Kundenerwartung #internettagMatthias Fröse
#internettag #paradigmenwechsel Marc Werlen: "Marken sind mehr gefordert, als Konsumenten"reto kuhn
Das Anagramm von #internettag lautet #tigertanten, nur so nebenbei…Philipp Zimmermann
Schlechte Customer Experience mit Händler strahlt auf Rakuten zurück. #internettag #wiewahrMatthias Fröse
Thought: Social Commerce ist falsche Terminologie. Es geht mehr um Kontextproduktion, um aktives Verhalten anzuregen. #internettagKaiReinhardt
Statt Konversion steigern Abbruchrate senken. Klingt gleich, ist es aber nicht! #fokus @myswisschocolat #internettagStefan Dietrich
#internettag für die deutschen Besucher interessant: mobile Internetnutzung http://feedly.com/k/Xn6S70Philipp Zimmermann
#internettag #brack @daydeal Marc Werlen: "Pinterest ist spannend. Nutzen wir versuchsweise." (0 Pins) http://pinterest.com/daydeal #smmrtreto kuhn
RT @HSGProfessional: Im Laden und im Netz einkaufen, das hat #Zukunft. Studie von #HSG-Prof Rudolph präsentiert während des #Internettag …Uni St.Gallen (HSG)
Dominik Rief, Zalando CH, über #Zalando Expansion und Markteintritt Schweiz beim #Internettag der Uni St. Gallen http://pic.twitter.com/1Kf5yf9sByZalando_Presse
#internettag #trends näher am kunden, performance optimierung, augmented reality, sprachsteuerung, …reto kuhn
Schön hier #pause #internettag http://pic.twitter.com/o7K0YC2pxFMarc
mein fazit: viel zu viel heimatschutz, wenig kontroverse diskussionen zum thema stationär/online und zuviel marktplatz-referate #internettagStefan Buess
Grad Kampfansage von Rakuten #no1oftheworld #internettagMarc
NB: Für Eidgenossen wie mich, die Schweiz ist Teil der Welt #rakuten #no1oftheworld #internettagMarc
#internettag rakuten everywhere – schweiz gehört (zum Glück) nicht dazuMarkus Wenger
RT @Mpolzin: Au weia! RT @vsvch: Möbel Pfister: Fläche im Möbelhandel ist rentabler als Online-Handel. Für immer oder wie lange noch? # …Stefan Buess
rakuten referiert wie an einer investoren-veranstaltung. schade, hät gern etwas erfahren. #internettagStefan Buess
#internettag – "das grosse A" – was soll das? ist irgendwie schon neurotisch oder? Thx Herr Rudolph dass er Amazon beim Namen nennt.Patrick Kessler
#internettag ooohps – ch als 2-sprachig wie belgien kategorisiert durch ricardo’s c.kunzMarkus Wenger
#internettag horizontale kleinanzeigen generieren trafficMarkus Wenger
Horizontale Kleinanzeigen generieren. höhere Margen #internettag http://pic.twitter.com/bbOTxQ3kx8Markus Wenger
#Zalando steht für die Tradition des Handels, der Marktplatz ist aber heute das Wohnzimmer #Schweiz #Internettag http://pic.twitter.com/8nBjgKOWKxZalando_Presse
Hm, lese über die Rakuten Werbeveranstaltung da am #internettag Aber wenn die dann mal kommen, wird’s schon spannend auch in der Schweiz…Malte Polzin
#internettag eine ÜBerlegung Wert: Einzelhandelsflächen im Zeitalter des… http://blog.hslu.ch/immobilienblog/2013/03/03/einzelhandelsflachen-im-zeitalter-des-online-shoppings/Philipp Zimmermann
“@retokuhn: #internettag #brack @daydeal "Social Commerce ist Tupperparty online"”Danke, den Vergleich habe ich von @MpolzinMarc
Aktuelle Resultate der HSG Studie zum Schweizer Onlinehandel#internettag http://blog.carpathia.ch/2013/03/19/hsg-schweiz-onlinehandel/Thomas Lang
Toll wars. Dake für die Organisation #internettagMarc

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