Während drüben bei Exciting Commerce zurecht auf die notwendige Geschwindigkeit beim Ausrollen neuer Geschäftsmodelle mit Nachdruck hingewiesen wird, sehe ich noch hohe Defizite im Handel mit dem “handeln”. Insbesondere der Schweizer Markt ist meiner Meinung nach noch zu wenig erwacht und läuft Gefahr von internationalen Konzepten schlicht überrollt zu werden. Dabei finden sich Inspirationen und “Wachrüttel-Vorlagen” zu genüge im Netz. Ein schönes Beispiel ist diese Slideinferneo Präsentation
mit einem Rundumschlag zu den zwar buzzigen aber relevanten Themen:
- Social
- Local
- Mobile
Wann und in welcher letztendlichen Kombination diese Themen ihren finanziell relevanten Durchbruch haben werden, ist sicher zu diskutieren. Nicht aber, dass es schon relevante Geschäftsmodelle in den einzelnen Bereichen gibt – sehr erfolgreiche sogar. Nun gilt es die Gedanken über das bereits bestehende zu erheben. Aufbruch in neue Konzepte, Technologien und und vor allem Zielgruppen und Mechaniken.
Keine Angst vorm Scheitern ist angesagt.
Wer dabei sein will muss zwingend dazu bereit sein. Aber dafür braucht es in vielen Fällen auch die Bereitschaft sich hinsichtlich der eigenen Firmenkultur neu zu erfinden bzw. sich wenigstens mal zu hinterfragen.
Momentan ist noch viel zu häufig folgende Ausgangslage anzutreffen:
E-Commerce ist für viele Händler leider immer noch, wenn der Ladenbauer die Filiale leiten darf.
Ich bin immer auf der Suche nach Beispielen und Diskussionspartnern hier in der Schweiz und über jeden Hinweis darauf sehr dankbar.
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